Montag, 15. März 2010

Ein Pferd springt nicht höher als es muss

Die III. Herren haben am vorletzten Spieltag der Bezirksliga mit 62:57 gegen SC Lerchenberg 3 gewonnen. Nachdem die Schunus im ersten Viertel trotz einer Not-Besetzung mit 7 Mann forsch und clever gespielt hatten, lag das Team nach 10 Minuten mit 17:13 in Front. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung sogar noch auf 30:23 ausgebaut werden. Aber das dritte Viertel wurde komplett verpennt, große Lücken in der Verteidigung und zu viele Einzelaktionen in der Offense sorgten für Unruhe und der SCL führte mit 46:41 nach 30 Minuten. Im letzten Viertel hieß es also noch mal alle Kräfte bündeln und schon nach 33.Minuten lagen die Drachen beim 47:46 wieder in Front. Es folgte ein munterer Schlagabtausch (50:53/37.Min.), der durch einen starken Schlussspurt in den letzten drei Minuten am Ende mit einem verdienten Sieg belohnt wurde.

Am nächsten Sonntag steht nun das letzte Spiel der Saison auf dem Programm. Um 19.30 Uhr kommt der SCL2 zu uns in die Halle und möchte mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen, mal sehen, wie hoch die Schunus dann springen...

Montag, 15. März 2010

NBBL Märchen für DJK jäh beendet

Von Philipp SCHÖN

Kooperationsteam mit dem ASC Theresianum Mainz scheidet im Play-off Achtelfinale aus

Nach einer für einen Aufsteiger sensationellen Bilanz von 12 Siegen zu 2 Niederlagen ging es für das U19- Bundesliga Team an den vergangenen beiden Wochenenden gegen Die Basketball- Akademie Ludwigsburg im Play-off Achtelfinale darum, die gesäten Früchte zu ernten. Die Schwaben sind immerhin die Nachwuchs-schmiedeee von Bundesligist EnBW Ludwigsburg und Zweitligist Kirchheim Knights. In der Best-Of-Three-Serie ging es nun darum 2 Spiele zu gewinnen um ins Viertelfinale einzuziehen

Viel Pech im Hinspiel verhindert Raymond Wolfs Heldenrolle

Ein klarer Favorit war vor dem Hinspiel nicht auszumachen. Beide Teams mussten auf ihren absoluten Leitwolf verzichten. Sowohl der Mainzer U18- Nationalspieler Patrick Heckmann als auch den Ludwigburger U17- Kollege Besnik Bekteshi plagten Verletzungen, die sie am spielen hinderten.

In einem ausgeglichenen Spiel schafften es die Rheinhessen erst am Ende des dritten Viertels, einen frühen 10-Punkte Rückstand aufzuholen. Trotz einer überwiegend eher unglücklichen Leistung, die sonst so treffsicheren Mainzer Regionalligaspieler Joshua Stepputat und Kevin Luyeye schossen zusammen 4-21 aus dem Feld, entwickelte sich nun ein Basketballkrimi. Das Spiel stand lange Zeit auf des sprichwörtlichen Messers Schneide, was die Kooperation vor allem Johannes Schulz zu verdanken hatte, der mit 30 Punkten Topscorer des Spiels war.

Als Besniks Bruder Shkelzen Bekteshi 80 Sekunden vor Schluss mit zwei Dreiern in kurzer Zeit das 63:58 für die Schwaben herrausschoss schien das Spiel aber für die Gäste entschieden. Doch nach einem schnellen Mainzer Feldkorb und einem Ballgewinn gelang der Ball jenseits der drei- Punkte--linie in die Hände von Raymond Wolf der sich nicht lange bitten lies. Der Regionalligadrache versenkte den Ball eiskalt und glich das Spiel aus. Ein Angriff blieb den Gästen noch, um das Spiel wieder zu drehen. Nach guter Teamdefense gelang der Ball kurz vor Ablauf der 24-Sekunden Uhr in die Hände des schwächsten Schützen der Gäste, ein Platz wo ihn sich wohl viele Rheinhessen hingewünscht hatten. Er verließ dessen Hände Richtung Korb und fiel wie ein Stein vom Brett durch die Reuse. Von diesem Schock erlösten sich die Rheinhessen nicht mehr und Hinspiel ging mit 63:67 verloren.

Im Rückspiel mit den eigenen Stärken geschlagen

Nun galt es, sich neu zu sammeln und beim nun vorentscheidenden Auswärtsspiel in Ludwigsburg durch einen Auswärtssieg ein entscheidendes drittes Spiel in Mainz zu erkämpfen. Da Liga-Topscorer Heckmann weiter verletzt ausfiel, der Ludwigsburger Bekteshi aber wie durch ein medizinisches Wunder wieder genesen war, stellte das zwar eine sehr schwere Aufgabe dar. Trotzdem waren die Coaches Wolfgang Ortmann (ASC) und Philipp Schön (DJK) überzeugt : “Wir haben da ein echtes Kämpferteam, wir schaffen das“

Das es am Ende nicht für den erhofften Sieg reichte, lag dann auch ganz bestimmt nicht daran, dass es an Einsatzwille oder Laufbereitschaft gemangelt hätte. Die Niederlage ließ sich am Ende relativ einfach auf zwei wesentliche Punkte zurückführen.

Zum einen der alles überragende Aufbauspieler der Gastgeber aus dem Ländle, dem trotz anständiger Verteidigung und Verletzungshandicap zu gelingen schien was er anfasste. Besnik Bekteshi traf 9 seiner 12 Feldwurfversuche (5 von 6 Dreiern) und machte damit den Unterschied aus. Und selbst wenn er dann mal aufgrund der aggressiven Verteidigung, um die sich die Drachen Raymond Wolf und Fabian Krautwurst sowie der Mainzer Tim Brauner kümmerten, nicht zum Abschluss kam setzte er hervorragend seine Mitspieler ein und war außerdem noch Top-Rebounder seiner Mannschaft. Damit hatte Ludwigsburg genau die Stärke der Rheinhessen adaptiert. Ein sehr gutes ausgeglichenes Team, aus dem, wenn es drauf ankommt ein Spieler herausragen kann und Spiele entscheiden kann.

Besonders gut gelang ihm das im 3.Viertel, womit wir dann auch schon zum zweiten Hauptgrund für die Niederlage kommen. 5:27 ging der dritte Spielabschnitt verloren, offensiv fand kein noch so einfacher Wurf mehr das Ziel und in der Defensive zeigten die Schwaben den Gästen, wie man seine Chancen eiskalt verwertet. Mit einer gefühlten Trefferquote von 80% und einer starken Defense kauften sie den Rheinhessen hier den Schneid ab und konnten es so auch verkraften, das erste, zweite und das vierte Viertel zu verlieren. Am Ende gewannen die Gastgeber nicht ganz unverdient 82:68 (36:42) .

Für die Kooperation spielten: R.Wolf ( 5 im Hinspiel/ 13 Punkte im Rückspiel), Krautwurst ( 0 / 0 ), Haas ( n.e. / 0 ), F. Wolf ( 0 / n.e. ) (alle DJK Nieder-Olm), Luyeye ( 5 / 17 ), Schulz ( 30 / 8 ), Brauner ( 11 / 10 ), Stepputat ( 7 / 18 ), Weiler ( 2 / 0 ), Datz ( 0 / 0 ), Mazari ( 0 / n.e. ), Ostermayer ( 0 / n.e. ), (alle ASC Mainz), Flachs ( 3 / 2 ) ( TV Kirchheimbolanden)

Außerdem im Kader: Jäger, Zil (DJK), Heckmann, Gahr, Gunkel, Usamah (ASC), Nap (TVK)

Kooperation für NBBL-Team insgesamt ein voller Erfolg

Am Ende stand eine traurige, aber nicht völlig unverdiente Niederlage, die gleichbedeutend mit dem jähen Ende der Final-Four Träume des Teams war. Bei aller natürlich noch vorhandenen Enttäuschung bleibt aber festzustellen, dass die Mannschaft auf das Erreichte stolz sein kann. Vor der Saison noch komplett unbekannt hatte man es geschafft, sich durch eine harte Qualifikation durch zuarbeiten und auf Anhieb die Qualifikation für die Playoffs zu schaffen. Trotz des Fehlens von Leitwolf Heckmann hatte man dem starken Ludwigsburger Team Paroli geboten und mit ein bisschen mehr Glück, vor allem im Hinspiel, auch durchaus weiter kommen können.

Aus Drachensicht fällt die Bilanz ebenfalls sehr positiv aus. Mit Raymond Wolf und Fabian Krautwurst hatten wir durchgehend zwei Spieler in der Rotation. Wolf stand bei jedem seiner Spiele in der Starting Five (Krautwurst ebenfalls ein mal) und hatte außerdem die Ehre, das Team als Kapitän auf Feld zu führen. Dahinter gelang es Felix Jäger und Noah Haas (beide im jüngsten NBBL-Jahrgang 1993) konnten vor allem im Training gegen Stärkere Erfahrung sammeln und werden in den nächsten Jahren wichtigere Rollen im Verein und Team übernehmen. Ein wenig enttäuschend verlief die Saison für die anderen beiden Drachen im 19er-Kader der Rheinhessen, Juriy Zil und Florian Wolf. Während Wolf Krankheits-, Abitur-, und UUrlaubsbedingtselten einmal längere Zeit am Stück trainieren konnte ging Zil im Laufe der Saison komplett verloren. Die gemeinsame Zeit an der Spitze der Division Mitte, die Zugehörigkeit zu den besten 16 Teams, gefühlt sogar der besten 8 Teams Deutschlands war ein Riesenfolg, den alle Beteiligten wohl nur sehr schwer vergessen werden. Zum Saisonabschluss fährt ein Teil des Teams auf das traditionelle Osterturnier in Wien und wird dort in der „Königskategorie“ U20m antreten.

Freitag, 12. März 2010

U14m in den Saisonspielen weiter ungeschlagen

Von Florian WOLF

Einen ungefährdeten Sieg haben die DJK Drachen auch im Rückspiel gegen YMCA Worms eingefahren.

Die nur zu fünft angereisten Wormser waren den Nieder-Olmern vor allem körperlich, aber auch basketballerisch unterlegen.

Man versuchte viel zu passen und mehr ins Set-Play zu kommen, weshalb der Sieg am Ende auch nicht ganz so hoch ausfiel (Halbzeit: 54:05/Endstand: 112:17).Immerhin konnten alle Nieder-Olmer sehr viel spielen und ihr Punktekonto füllen!

Punkte:

Agullo (16), Kappes (34), Knak (6), Krieger (14), Plachky (12), Tenzer (2), Walldorf (28)

Mittwoch, 10. März 2010

Prestige Sieg in Heidesheim

Die III. Herren haben am drittletzten Spieltag der Bezirksliga mit 75:72 in Heidesheim gewonnen. Nachdem die Schunus früh im ersten Viertel eine für die Besetzung mit 7 Mann zu hohe Foulbelastung hatten, haben die Drachen auf eine sehr klassisch ausgelegte Rheinhessenzone gesetzt. (15:19 nach 10.Min) Das hat gut funktioniert, da die Heidesheimer nur wenig geschossen und noch weniger getroffen haben.

Vorne wurde altersgerecht gespielt und schön das Tempo verschleppt und zur Halbzeit waren die Drachen leicht in Front 34:40. In einem kampfbetonten zweiten Spielabschnitt zeigten die Nieder-Olmer ihre ganze Klasse und Erfahrung und spielten auch mit vier Mann am Ende einen Sieg raus. Pech für Heidesheim, Sie standen zum Schluss sogar nur noch mit zwei Spielern auf dem Parkett, während die Gäste in der letzten Minute fünf Ihrer sechs Freiwürfe sicher verwandelten.

Dienstag, 09. März 2010

H2 mit akzeptabler Leistung gegen den Tabellenführer

Von Florian WOLF

Ohne Spielertrainer Michael Meizer und mit nur 8 spielfähigen Männern war man am Sonntagabend zum schon, zwei Spiele vor Saisonende, feststehenden Meister 1.FC Kaiserslautern gefahren.

Die Nieder-Olmer traten ohne jeglichen Druck von außen auf, was ihnen sichtlich gut tat:

Das erste Viertel konnte man mit 24:15 recht ausgeglichen gestalten.

Im zweiten Viertel gelangte man sogar zeitweise bis auf 2 Punkte an den Gegner heran.

Darauf folgte jedoch eine Auszeit der Gastgeber und man merkte wie sie ihr Spiel forcierten und den Nieder-Olmern einen 13:0-Lauf einschenkten.

Nach der Pause spielten die Nieder-Olmer ihr mit Abstand schlechtestes Viertel und konnten nur magere 5 Punkte erzielen. Vorne wurde zu hektisch abgeschlossen und man konnte der aggressiveren Verteidigung der Lauterer nicht standhalten. So ging man mit einem eher enttäuschenden Spielstand von 79:37 ins letzte Viertel.

Da die Lauterer sich ihrem Sieg schon sehr sicher waren und die Nieder-Olmer nun wieder ihr zweites Gesicht zeigten, wurde der letzte Abschnitt erfreulicherweise zum besten des ganzen Spiels. Man konnte 35 Punkte erzielen und das Viertel sogar für sich entscheiden.

Die letzten beiden Viertel zeigten mal wieder, was den Nieder-Olmern über die ganze Saison gefehlt hat: Konstanz. Da ist es keine Seltenheit, dass sich ein 5- und ein 35-Punkte-Viertel direkt aneinanderreihen. Jetzt gilt es Gas zu geben für den Saisonendspurt!

Punkte:

Bauer (7), Hub, Kiefer (23/ 5 Dreier), Rinder (6/1), Ringel (14), Thiel (5/1), Weigel (4), Wolf (10/1)

Dienstag, 02. März 2010

U14m gegen ASC erfolgreich

Von Florian WOLF

Am letzten Freitag gewann die Nieder-Olmer Delegation der u14m gegen die zweite Mannschaft des ASC Theresianums mit 65:30.

Das Spiel, auf das man auf Grund von Verschiebungen, schon lange gewartet hatte, begann mit einer hektischen Startphase. Bis zur siebten Minute Stand es noch 04:03, ehe die Nieder-Olmer einen starken Schlussspurt ansetzten und das Viertel 16:03 beendeten.

Im zweiten Viertel behielt man die gute Leistung bei und stellte die Weichen klar auf Sieg ein. Getragen von einer guten Verteidigung konnte man sich zur Pause bis auf 39:11 absetzten.

In der zweiten Halbzeit agierte man insgesamt nicht mehr so konzentriert, aber obwohl man den letzten Spielabschnitt sogar noch an den ASC abgab, geriet der Sieg nie in Gefahr.

Bei den am Sonntag stattfinden Rheinhessen-Pfalz-Meisterschaften stehen die Nieder-Olmer auf Grund von Personalsorgen vor einigen Problemen, aber es wird sich zeigen wie gut man damit umgehen kann.

Punkte:

Agullo (19), Beth, Dietschi, Eder (17), Kappes (19), Knak (2), Krieger (8)

Sonntag, 21. Februar 2010

DJK U14m gewinnt ohne Probleme

Von Florian WOLF

Durch einen ungefährdeten 160:08 Sieg blieben die Jungdrachen, auch in Oppenheim, in der Saison ungeschlagen.

Von Anfang bis Ende verlief das Spiel fast ausnahmslos in eine Richtung, sodass alle sieben Nieder-Olmer ausreichend Spielzeit bekamen und Punkte sammeln konnten. Auch ohne Axel Walldorf, der eine der Stützen des Teams ist, fiel der Sieg noch etwas höher als im Hinspiel aus.

Dem Verletzten wünschen wir an dieser Stelle nochmals gute Besserung, leider sieht es aber so aus, als ob er auch bei den Rheinhessen-Pfalz-Meisterschaften, am nächsten Wochenende, fehlen wird.

Punkte:

Agullo (36), Eder (38), Kappes (42), Knak (2), Krieger (20), Mann (16), Plachky (8)